Link zur Seite versenden   Druckansicht öffnen
 

Herzlich willkommen auf der Seite der

NABU - Gruppe Bindsachsen

 

   

 

 

Einladung


zur Jahresmitgliederversammlung 2024 der NABU-Gruppe Bindsachsen

 


Liebe Mitglieder und Freunde unserer Gruppe,


gemäß § 10 Abs. 2 unserer Satzung laden wir Sie/Euch hiermit sehr herzlich zu unserer Jahresmitgliederversammlung mit Wahlen am


    Freitag, den 15. März 2024 um 19.00 Uhr

 

im Dorfgemeinschaftshaus in Bindsachsen ein.


Vorgesehene Tagesordnung :

 

TOP 1  :    Beschlussfassung über die Tagesordnung

TOP 2  :    Bericht des Vorsitzenden Alfred Leiß für 2023 mit Aussprache

TOP 3  :    Bericht der Jugendleiter/in  für 2023 mit Aussprache

TOP 4  :    Bericht des Rechnungsführers für 2023 mit Aussprache

TOP 5  :    Bericht der Kassenprüfer

TOP 6  :    Entlastung des Rechnungsführer und des Vorstands

TOP 7  :    Neuwahl des Vorstands

TOP 8  :    Wahl eines Kassenprüfers

TOP 9  :    Anfragen und Mitteilungen

 

 

                 Danke, dass Sie Mitglied in unserer NABU-Gruppe sind und unsere 

                                                   Arbeit unterstützen.

 

Alfred Leiß
Vorsitzender


Text von Alfred Leiß
____________________________________________________________________________________________

 

NABU-Jugendliche bauen Nistkästen

 

Schon lange hatten die Jugendlichen der NABU-Gruppe Bindsachsen den Bau von Nistkästen geplant. Jetzt, in den Tagen mit viel Regen, wurde dieser endlich in die Tat umgesetzt.

Björn Herröder, Naturfreund und Schreiner, stellte Bretter zur Verfügung, die er bereits auf Maß zugesägt hatte und so konnte die Arbeit unter der Leitung von Alfred Leiß, dem Vorsitzenden der NABU-Gruppe, beginnen. Aus seiner beruflichen Vergangenheit hat er bereits große Erfahrung im Nistkastenbau mit Jugendlichen. Deshalb war es für die NAJU-Jugendlichen und André Leger, interessiertes Gruppenmitglied, recht leicht, zügig zu sichtbaren Erfolgen zu kommen.

Eine Ständerbohrmaschine, insgesamt 3 Akkuschrauber, Hammer, Tacker und Cuttermesser wurden sach- und fachgerecht nach Anleitung als Werkzeuge eingesetzt und schon bald waren die ersten Nistkästen fachgerecht montiert.

Die Gruppe achtete darauf, dass wichtige Bedingungen erfüllt wurden: die rechte Bretterseite muss nach außen und die Dachneigung nach vorne, damit der Regen nicht die Aufhängelatte verfaulen lässt. Der Boden wurde 1 Zentimeter höher eingebaut, damit an den Seiten eine Tropfkante entsteht und der Boden bei Regen nicht durchnässt wird. Aus Erfahrung weiß man, dass viele Jungvögel im feuchten Nest an Unterkühlung sterben.
Der Frontdeckel wird sicher mit einem verzinkten Nagel verschlossen, der in ein von der Seite schräg nach unten in den Deckel gebohrtes Loch gesteckt wird.

Einen herzlichen Dank übermittelte die Gruppe der Sparkasse Oberhessen, die alle Kosten übernahm.
 

 

Author : Alfred Leiß

 

____________________________________________________________________


 

 

 

NABU Bindsachsen - Unser Verein

 

Unser Verein wurde im Jahr 1963 als Natur- und Vogelschutzgruppe gegründet. Damals trafen sich 49 engagierte Männer mit Weitblick, um die Gruppe aus der Taufe zu heben. Wir sind eine der aktivsten und ältesten Naturschutzgruppen im Wetteraukreis und haben uns vorrangig dem Schutz von Natur- und Umwelt verschrieben. Dabei unterstützen uns inzwischen mehr als 160 aktive und passive Mitglieder. Im September 2023 werden wir das 60-jährige Jubiläum unseres Vereins feiern. In unserer lokalen NABU-Gruppe kümmern wir uns ehrenamtlich um den praktischen Arten- und Biotopschutz vor Ort.

Unterstützt werden wir dabei von unserer NAJU – Naturschutzjugendgruppe.

 

Der Nabu Bindsachsen hat ein naturkundliches Informations- und Ausstellungszentrum im Kellerraum des Dorfgemeinschaftshauses. Hier sind zahlreiche Anschauungsmaterialien und Demonstrationsobjekte im Besitz unserer Natur- und Vogelschutzgruppe. Auf Anfrage werden individuelle Führungen im Ausstellungszentrum durchgeführt. Bitte für Terminanfrage den 1. Vorsitzenden Herrn Alfred Leiß ansprechen.

 

Am 17. Oktober 1993 wurde der Waldlehrpfad der Natur- und Vogelschutzgruppe Bindsachsen – damals in weitem Umkreis der einzige – eröffnet. Die Strecke führt entlang eines Rundwanderweges, der an der alten Eiche am Sportplatz in Bindsachsen beginnt und zunächst der historische Bettenstraße in westlicher Richtung folgt. Die mit Pfeilen gekennzeichnete Route leitet die Besucher dann durch das Wolfsbachtal wieder zurück zum Ausgangspunkt. Die Wegstrecke ist gut ausgebaut. Der Lehrpfad ist fast genau 4 km lang und beansprucht etwa eine bis eineinhalb Stunden Gehzeit. Auf dem Waldlehrpfad sind Infotafeln aufgestellt und mittels QR-Code können Informationen dazu (über Handy, Tablet - siehe auch Reiter Waldlehrpfad auf der linken Seite) abgerufen werden.

 

Author :

H. Cordes

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

 

60 jähriges NABU-Bestehen in Bindsachsen 

am 10. September 2023 -  „Tag der Natur“

 

Aus Anlass des 60jährigen Bestehens der NABU-Gruppe Bindsachsen wurde am 10. September 2023 an der Vogelschutzhütte ein „Tag der Natur“ veranstaltet. Die Veranstaltung fand bei bestem Herbstwetter und sommerlichen Temperaturen statt und war sehr gut besucht. Bei leckeren Bratwürstchen, Steaks und Käsebrötchen sowie kühlen Getränken und zum Nachmittagskaffee leckerem Blechkuchen verbrachten viele Bindsächser und auch mehrere auswärtige Gäste ein paar unterhaltsame und auch lehrreiche Stunden. Ein Stand des heimischen Ehepaares Manuel und Katharina Kleer mit Bienenprodukten, das Bibermobil des NABU-Kreisverbands Wetterau, das von Dominik Schmitt fachmännisch betreut wurde, sowie die erstmalige Präsentation einer präparierten Wildkatze waren attraktive Hingucker und konnten sich bei alt und jung über große Resonanz freuen. Ein von der Jugendgruppe unter Anleitung von Christel Cordes gefülltes Bienenhotel und eine Pflanzaktion mit Melanie Ganz fanden bei den Besucherinnen und Besuchern großes Interesse.


Ein weiterer Höhepunkt der Veranstaltung war die Auszeichnung von fast 30 Bindsächser Hauseigentümern mit Urkunden und einer „Schwalben-Plakette“ des NABU-Bundesverbandes. Sie erhielten die wertvolle Auszeichnung dafür, dass sie zum Teil schon seit Jahrzehnten Mehlschwalben als Glücksbringer an ihren Hauswänden oder Rauchschwalben als „Fliegenfänger“ in ihren Ställen beherbergen. 
Den aktiven Vorstandsmitgliedern der NABU-Gruppe, die das gelungene Fest bestens vorbereitet hatten und an diesem Tag engagiert und vorbildlich ihre Dienst versahen, gebührt  ein herzliches Dankeschön! 

 

Zusätzlich wurde Vorstandsmitglied Jürgen Kleer mit einer Urkunde „Fledermausfreundliches Haus“ des NABU-Landesverbands Hessen und der zugehörigen Plakette ausgezeichnet. Jürgen hat in mehreren Nisthilfen an der Hauswand zahlreiche Fledermäuse ansiedeln können.

Nach dem Ende unserer Veranstaltung bauten wir unser Zelt, das den Gästen während der Veranstaltung wertvollen Sonnenschutz gewährt hatte, noch nicht ab.

Wir wollten es für das bereits geplante Treffen unserer Jugendgruppe am folgenden Wochenende stehen lassen. Es sollten dann in seinem Schutz - egal ob bei Sonnenschein oder bei Regen - bereits als Vorbereitung für die Landesgartenschau 2027 u.a. Rundhölzer, Pfosten, Bretter usw. dekorativ bemalt werden. Ein unvorhergesehener Gewittersturm durchkreuzte diesen Plan…!! 

 

Text und Fotos : Alfred Leiß

 

Jub1
Jub2a
Jub3a

 

_________________________________________________________________________________________

 

 

Teichbau im Steinbachtal


Schon monatelang können wir kaum erwarten, dass die Teichbauarbeiten im Steinbachtal endlich beginnen. Zuerst klappt es wochenlang nicht mit dem Wetter: viel zu viel Regen macht den Einsatz von schwerem Gerät, das dort aber unbedingt zum Einsatz kommen muss, unmöglich. Und dann wäre bereits nur wenige Stunden nach Beginn der Erdarbeiten fast schon das ganze Projekt zu Ende gewesen, denn Wolfgang Schleich rutschte mit dem Bagger vom gerade erst modellierten Damm herunter. Gott sei Dank wurde er bei dieser Aktion weder verletzt, noch ist ihm schlimmeres passiert. Und auch der schwere Bagger konnte mit Hilfe eines zweiten Baggers und anstrengenden Bergearbeiten bis mitten in die Nacht hinein tatsächlich geborgen werden. Eine teure Aktion mit dem Einsatz eines professionellen Autokranwagens, die wahrscheinlich das gesamte Kapital verschlungen hätte, konnte gerade noch haarscharf vermieden werden.

 

So wenig, wie der Anfang der Aktion unter einem guten Stern stand, so überragend professionell und hervorragend gelungen konnten die umfangreichen Erdbewegungen gegen Ende August 2023 abgeschlossen werden – so weit der Vorgriff des Chronisten. Jeden Tag mussten wir Neugierigen – das waren vor allem Reinhold Bläsing und Gerhard Seidel von der Natur- und Vogelschutzgruppe Wolferborn und ich – uns auf der Baustelle meist völlig neu orientieren: Wolfgang hatte nämlich auf der Suche nach wasserundurchlässigem Material für die Dämme das am Tag vorher gestaltete Areal oft wieder großflächig regelrecht „umgekrempelt“.

Auch dazu musste er wieder und wieder mit dem Bagger auf den Dämmen regelrecht balancieren. Gott sei Dank ging jetzt alles gut. Wolfgang Schleich hatte in Murad, einem Äthiopier, und Erhard Weitzel zwei fleißige und kompetente Helfer, die ihn bei den umfangreichen Arbeiten unterstützten.

 

Ich staunte immer wieder neu, welch unterschiedlichen Materialien und in welchen Mengen Erhard mit dem Lkw ständig neu herbeischaffte und an der Baustelle abkippte: Basaltsteine und –splitt, mächtige Felsbrocken, Bretter, Eichen- und Lärchenstämme. Alles wurde be- und verarbeitet und fand schließlich seinen vorgesehenen Platz. Allmählich nahm das riesige Erdloch mehr und mehr Gestalt an. Den Damm zwischen den beiden ehemaligen Fischteichen ließ Wolfgang als Insel stehen und auch als stabile Basis für einen Storchenmast . Eine Arbeit, die Wolfgang besonders am Herzen lag, war schon gleich zu Beginn in Angriff genommen worden, nämlich der Bau einer künstlichen Brutwand für den Eisvogel. Zwei mächtige Eichenstämme, mit viel Geschick mit dem Bagger tief in die Erde gerammt, bilden die stabilen „Eckpfosten“ für eine von Murad, Wolfgangs äthiopischem Helfer, dick mit Lehm verschmierte senkrechte Wand, in die drei Einfluglöcher eingearbeitet wurden. Hinter diesen befinden sich im Damm ebenfalls drei künstliche Brutkästen für diesen seltenen Vogel, den fliegenden Diamanten.

 

Wolfgang ist sich für keine Arbeit zu schade: ob Nivelliergerät, Motorsäge, Hammer, Akkuschrauber oder Flachschippe – wichtig für ihn ist, dass die Arbeiten erfolgreich verlaufen. Und jeden Tag hat er neue kreative Ideen. So ist es nicht verwunderlich, dass ein Storchenmast und ein großes Insektenhotel  sowie ein Hirschkäferbrutplatz eingerichtet wurden und inzwischen auch eine Bank gute Möglichkeiten zur stillen Beobachtung der Pflanzen- und Tierwelt bietet.

 

Allmählich ist Wolfgang mit den Erdarbeiten so weit vorangeschritten, dass das riesige Erdloch so allmählich geflutet werden kann. Dazu sind nur noch ein paar kleinere Eingriffe am Einlauf des Steinbachs notwendig, alles andere hatte Wolfgang schon systematisch und mit großer Übersicht entsprechend vorbereitet.
In wenigen Wochen wird die neue und deutlich vergrößerte Amphibienanlage im Steinbachtal wieder bewachsen sein und einen wertvollen Lebensraum bieten.

Zum Abschluss meines Berichtes möchte ich noch einmal am Beispiel der künstlichen Eisvogel-Nistwand exemplarisch zeigen, wie intelligent und geschickt Wolfgang Schleich diesen neuen und äußerst wertvollen Lebensraum für wildlebende Tiere und wildwachsende Pflanzen im Steinbachtal gestaltet hat:

 

Links unten sieht man den neugestalteten Lauf des Steinbachs mit neu angelegten kleineren Nebenmulden und einem Wasserfall. Direkt vor der Eisvogel-Nistwand wurde das Wasser aufgestaut, um Moderlieschen und anderen Futterfischen des Eisvogels einen neuen Lebensraum zu bieten. Diese Wasserfläche wird ständig mit sauerstoffreichem Überlaufwasser aus der großen Teichfläche aufgefüllt. Es läuft dann ebenfalls über einen kleinen Wasserfall in den Steinbach ab.

Anzumerken ist noch, dass Wolfgang auch für Starkregen- und Hochwasserereignisse Vorsorge getroffen hat. In den Dämmen der unterschiedlich tiefen und miteinander korrespondierenden einzelnen Wasserflächen sind entsprechende Rohre und Überlaufmöglichkeiten eingebaut.
 

Besser kann man es nicht machen – und hier ist unser Held auf der rechten Seite !                                                 Danke Wolfgang

 

Für eine visuelle Vergrößerung bitte Bilder anklicken. 

 

Text von Alfred Leiß

Fotos von Helga und Alfred Leiß

 

 

 


 

Steinbachtal
Bild_2
Bild_1

 

 

 

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

 

Auszeichnungen „ Drei-Täler-Wanderweg und Waldlehrpfad als Erlebnispunkte „ in Hessen

 

am 03. September 2023 wurden die Naturschutzgruppen NABU Gelnhaar und NABU Bindsachsen vom NABU Landesverband Hessen e.V. für die Umsetzung und Schaffung der Projekte Drei-Täler-Wanderweg und Waldlehrpfad Bindsachsen als Nabu-Erlebnispunkte in Hessen ausgezeichnet.

 

Die Auszeichnungen mit Plaketten und Urkunden wurden von der stellvertretenden Landesvorsitzende NABU-Hessen und dem Projektleiter NABU-Erlebnispunkte Hessen vorgenommen.

 

Author :

H. Cordes

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

 

 

Gewinn bei der Umweltlotterie Genau von Lotto Hessen

 

Freudige Gesichter gab es bei den Vorstandsmitgliedern der NABU Gruppe Bindsachsen. Denn bei der Umweltlotterie Genau von Lotto Hessen wurden sie als Gewinner-Projekt ausgewählt. Vorsitzender Alfred Leiß hatte die Bewerbung abgeschickt und damit den naturkundlichen Ausstellungsraum, der in der alten Schule beheimatet ist, ins Rennen gebracht. Der Gewinn von 500 Euro soll für eine neue LED-Beleuchtung verwendet werden. Seit fast 30 Jahren gibt es diese außergewöhnliche Ausstellung, die im Wetteraukreis wohl einmalig ist. Davon konnte sich nun auch Jochen S. , Redakteur beim Hessischen Rundfunk überzeugen, der zu Filmaufnahmen nach Bindsachsen kam. Möglichst viele Fernsehzuschauer sollten einen Einblick in das Wirken der engagierten Naturschützer bekommen. Jeweils am Freitag wird eines der Gewinner-Projekte in der Sendung "alle Wetter" vorgestellt. Mehr als zweieinhalb Stunden nahm sich der HR-Mitarbeiter Zeit für die ausgestopften Tiere und Alfred Leiß konnte zu jedem eine kleine Geschichte erzählen. Auch Armin Jäkel, Jürgen Kleer und Britta Groth standen für kurze Interviews bereit. 

 

Autorin

Britta Groth

Bild1n
Bild2n